Kindergarten

Betreuung und Entwicklung im Kindergarten


Der Kindergarten als erster verpflichtender öffentlicher Ort für alle in ihrer Persönlichkeit bereits grundsätzlich entwickelten Kinder ist eine wichtige Ergänzung und Fortsetzung ihrer häuslichen und familiär erworbenen emotionalen und kognitiven Kompetenzen.

Die Qualität der Betreuung übt einen bedeutsamen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes aus.

Den unterschiedlichen Voraussetzungen des Kindes, wie auch den vereinbarten Wert-Vorstellungen und Normen unserer Gesellschaft wird alters entsprechend Rechnung getragen.


Kinder brauchen konstante Beziehungen:

In den ersten drei Lebensjahren braucht jedes Kind eine/zwei Bezugspersonen, die eine kontinuierliche, intime Beziehung zu ihm aufrechterhalten.

In der Säuglingszeit, als Kleinkinder und im Kindergartenalter sollten sich Kinder immer in Sichtweite ihrer Bezugspersonen aufhalten. Abgesehen von der Schlafenszeit sollte die Betreuungsperson sie jederzeit im Blick haben.

Säuglinge, Krabbelkinder und Kindergartenkinder sollten grundsätzlich nicht mehr als ein Drittel ihrer Wachzeit vollständig sich selbst überlassen bleiben.

Während der Zeit des unterstützten Explorierens stehen die Betreuungspersonen dem Kind zur Verfügung, um seine Aktivitäten zu kommentieren, seine Fragen zu beantworten und ihm zu helfen.

Dabei können die Erwachsenen zugleich auch ihren eigenen Aufgaben nachgehen, zum Beispiel kochen oder Wäsche in die Maschine füllen.

Die von beiden Eltern gut begonnene Erziehungs-Entwicklung unserer Kinder (s. Erziehungs-Reform) können wir optimal fortsetzen mit fachkompetenten und emotional-intelligenten Erziehern in Kindergärten mit bedürfnisgerechter Größe, Ausstattung und Atmosphäre.

Kinder werden so auch im Kindergarten individuell und rechtzeitig auf die Lebens- und Leistungs-Anforderungen vorbereitet in Schule und Beruf, Partnerschaft und Familie.


Literatur:
Berry Brazelton: „Die 7 Bedürfnisse der Kinder!“
John Gottman: „Kinder brauchen emotionale Intelligenz!“
Peter Struck: „Die Kunst der Erziehung!“
mutti-cover-milschDr. med. Torsten Milsch
Mutti ist die Bestie
Die heimliche Diktatur der Mütter

Der Tabubruch: Eine Streitschrift gegen die Macht der Muttis

Bislang hat niemand gewagt, die Herrschaft der Mütter infrage zu stellen. Mutti opfert sich auf, also hat Mutti immer recht. Wie gefährlich die Macht der »Muttis« aber sein kann, das zeigt der Arzt und Psychoanalytiker Torsten Milsch: Wo hört Fürsorge auf und wo beginnt Kontrolle, Unterdrückung und Bevormundung?

Ab 10. September im Buchhandel