Bildung
Beziehungs-Bildung mit Aufklärung, Einfühlung und Dialog ist die Grundlage starker Menschen und freiheitlich-demokratischer Gesellschaften
Die auf das Denken beschränkte Aufklärung Kants hat uns das freie Denken ermöglicht. Die Psychoanalyse Freuds hat uns Einsicht in das unbewusste Fühlen ermöglicht. Die Hirnforschung beweist uns die Dominanz des unbewussten Fühlens vor dem Denken und Handeln.
Vor jedem bewussten Gedanken findet sich im Gehirn ein gefühlshafter Impuls, der aber unbewußt ist. Die Menschen halten an der Illusion fest, durch ihre Gedanken frei denkend und unabhängig zu sein. Sie erfinden dabei Begründungen für unbewusste, emotionale Hintergründe ihrer bewussten Einfälle.
Beziehungs-Bildung wird entwickelt durch fordernde und fördernde Eltern und Erzieher:
“Zuerst fühle ich aufmerksam mich selbst, dann sorge ich hier und jetzt gut für mich und andere nach meinen stimmigen Gefühlen mit Zeit und Zuwendung, Zoff und Zärtlichkeit!“
Erst authentische Gefühle wie Trauer, Furcht, Freude, Liebe, Überraschung, Ekel und Scham ermöglichen Menschen den Erwerb ihrer lebenslang notwendigen Fähigkeit zur emotionalen und rationalen Kommunikation in Familie und Beruf mit Stressverringerung und Impulskontrolle.
(s. Erziehungs-Reform)
Durch Beziehungs-Bildung entstehen frei fühlende und denkende und handelnde Menschen.
Diese kreativen und kritischen Bürger sind das Fundament jeder freiheitlich-demokratischen Gesellschaft.
Berry Brazelton: „Die 7 Bedürfnisse von Kindern.
Daniel Goleman: „Emotionale Intelligenz“
John Gottman: „Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe“
Stephan Grünewald: „Deutschland auf der Couch“
Terrence Real: „Mir geht es doch gut – Männliche Depression“
Gerhard Roth: „Aus der Sicht des Gehirns“
Esther Vilar: „Denkverbote“
Peter Winterhoff-Spurk: „Wie das Fernsehen unseren Charakter formt“
